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Tipps und Tricks von einem Kindergeburtstagsprofi

Wir stellen vor: Simone Leithe – 3fach-Mama, Eventmanagerin und seit 2013 professionelle Kindergeburtstagsplanerin! Mit Kiko KinderKonzepte bietet Simone detaillierte Konzepte an, mit deren Hilfe Eltern eine Kinderparty zu Hause vorbereiten und durchführen können. Natürlich haben wir die Chance ergriffen und Simone nach ihren ganz persönlichen Tipps und Tricks für einen gelungenen Kindergeburtstag gefragt! Ob sie uns wohl ihre Geheimnisse verraten hat?

Simone kennt sich mit Kindergeburtstagen aus und verrät uns ein paar ihrer Tipps.

Tambini:
Wir lieben Mottopartys! Kannst du uns verraten, wie Eltern das richtige Motto für den bevorstehenden Kindergeburtstag finden? Und gibt es vielleicht ein Thema, das gerade ganz besonderes beliebt ist?


Simone: In erster Linie sollte es den Wünschen des Geburtstagskindes entsprechen! Die Kinder haben da meistens ganz klare Vorstellungen! Wenn es aber wirklich keinen Wunsch gibt, kann man aus allem was das Kind mag auch ein Motto kreieren. Das fängt an bei Lieblingsfarbe, -tier, -spielzeug, -film, -thema, geht über den derzeitigen Berufswunsch, aktuelle Musikvorlieben oder auch zeitliche Gegebenheiten wie Karneval, Jahreszeiten und vieles mehr. Oder man feiert einfach ganz ohne Motto! Die meisten Anfragen habe ich derzeit absolut eindeutig für Star-Wars-, Piraten- & Prinzessinnen-Geburtstage.


Tambini: Bevor der Geburtstag richtig losgehen kann, sorgen sich viele Eltern, ob überhaupt genügend Platz zuhause für eine ausgelassene Feier vorhanden ist. Welche Tipps hast du, wenn zur Wohnung kein Garten und kein Partykeller gehören?

Simone: Erste Ausweichlösung ist für mich oft ein nahgelegener Park oder Spielplatz. Wenn das wettertechnisch oder organisatorisch nicht umsetzbar ist, dann werden die Spiele auf den vorhandenen Platz zurechtgeschrieben. Eine andere Lösung wäre, man schränkt die Anzahl der Gäste auf den „engsten Freundeskreis“ ein! Kein Kindergeburtstag verlangt 8-10 Gäste. Das ist sowieso allgemein einer meiner Tipps: Ladet ein wen ihr wirklich mögt, nicht die, die man einladen „müsste“, aus welchen Gründen auch immer!


Tambini: Endlich steht der große Tag vor der Tür. Alle kleinen Geburtstagsgäste sind eingetrudelt und die Feier könnte beginnen, doch das Eis will nicht brechen. Hast du einen Rat für Eltern, wie sie die Party in Schwung bringen können?

Simone: Da greift mein Konzept sofort! Es gibt auf dem Zeitplan, der als Richtwert den ungefähren Ablauf beschreibt, eine „Geschichte“ die die Eltern als „roten Faden“ mit den Kindern durchleben! Als Beispiel: Auf einem Polizei-Geburtstag wird die Zeit zur „Ausbildung“ genutzt. Alle Spiele sind „Lektionen“ und die Eltern sind die Ausbilder, die die Kinder standesgemäß begrüßen mit „Wir heißen Euch herzlich Willkommen zur Ausbildung zum Polizisten, um mit den Lektionen zu beginnen, sollten wir uns erst einmal einkleiden wie richtige Polizisten …“. Diese Ansagen stehen alle schon als Hilfestellung in meinem Konzept und führen sozusagen durch die Party! Und wenn man sich als Erwachsene vor den Kindern ein wenig aufspielt, bzw. „zum Affen macht“, kleben die an Ihren Lippen und möchten immer wissen was als nächstes kommt! Da werden selbst Kinder, die sich untereinander nicht kennen, direkt zu einem Team.


Tambini: Wie viele Spielideen entwickelst du für einen Kindergeburtstag? Gibt es hierbei ein Spiel, das auf keiner Mottoparty fehlen darf, wie zum Beispiel die Schnitzeljagd?

Simone: Es gibt Altbekanntes und auch Neues! Je nach Kundenwunsch, und dem was sich thematisch gut in das Motto einfügen lässt. Der Klassiker Topfschlagen ist und bleibt der Favorit.

Die Menge der Spiele kommt auf die geplante Länge der Party und die Anzahl der gewünschten Mahlzeiten an. Und wenn ein Spiel mal nicht richtig gut bei den Kindern ankommt, lässt man es einfach fallen und macht ein „Ausweichspiel". Oder, falls es am Ende doch noch zu einer eventuellen Lücke kommt, kann man noch immer fragen welches der Spiele den Kindern am besten gefallen hat, und ob sie das nochmal spielen möchten!


Tambini: Kaffeetafel, Bastelrunde, Mitgebsel verteilen, Geschenkübergabe – in eine Geburtstagsfeier gehören viele unterschiedliche Programmpunkte. Richtest du dich bei der Planung einer Geburtstagsfeier nach einer bestimmten Reihenfolge? Und empfiehlst du einen zeitlichen Rahmen für die Kinderparty?

Simone: Als Allererstes empfehle ich, nachdem die Eltern der Gäste das Haus verlassen haben, das Auspacken der Geschenke. Denn alle sind neugierig was da verpackt ist und manche Gäste möchten wissen ob das ausgesuchte Geschenk wirklich gefällt. Anschließend ist es für die Gäste, die sich eventuell nicht kennen, entspannter sich beim gemeinsamen Kuchen essen am Tisch schon etwas kennenzulernen, bevor zusammen gespielt wird.

Es folgen ein paar Spiele, eine Trinkpause, und bei Bedarf natürlich auch freies Spielen. Je nach Konstellation und Laune. Da sollte man flexibel und gelassen bleiben, auch wenn dann nicht alle vorbereiteten Spiele durchgeführt werden konnten. In der Regel plane ich in 4 Aktionen pro Stunde und rate zu 3 bis maximal 4 Stunden für einen solchen Event.

Statt Mitgebseln empfehle ich in der Regel Kleinigkeiten als „Gewinne“ zu wählen, die zum jeweiligen Spiel passen, und anschließend mitgenommen werden dürfen.


Tambini: Viele Eltern sind ein bisschen aufgeregt vor dem großen Tag. Welchen Rat möchtest du ihnen mit auf dem Weg geben? Gibt es nach deinen Erfahrungen Fettnäpfchen, die sich vermeiden lassen?

Simone: Ganz wichtig finde ich: DU bist als Elternteil der „Chef“! Und das sollte auch konsequent und allen so rübergebracht werden, wenn dir die „Bande“ erstmal auf der Nase herumtanzt macht es irgendwann allen keinen Spaß mehr. Und hey, warum sollte der Kindergeburtstag nicht auch den Eltern Spaß machen?

Auf 99,9% der Kinderpartys bekommt das Geburtstagskind zum Ende hin seine … ich nenne es „5 Minuten“ … in denen er ab sofort alles doof findet, rumstänkert, und nicht mehr mitmachen will. Akuter Reiz-Overkill mit Aufmerksamkeits-Defizit! Da hilft dann nur spontanes Umplanen, Gäste beschäftigen und sich kurz zu 1000% um den „Gastgeber“ kümmern! Auch für diese Momente gibt es im Konzept die passenden Ideen und Vorplanungen.


Tambini: Vielen Dank, Simone für deine tollen Ratschläge! Damit sind Mamas und Papas auf jeden Fall für den kommenden Kindergeburtstag gewappnet. Wir würden sagen – lasst die Feier beginnen!

 

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